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Sep
Theater-Café // Judenbank – Eine bitterböse Satire über den Nationalsozialismus
19:00
29-09-17

In der Reihe „Theater-Café“ des Budde-Hauses wird am 29. September um 20 Uhr das Theaterstück „Die Judenbank“ von Reinhold Massag aufgeführt.  Schauspieler Günther Frese (Kulturschule/TiB – Theater im Budde) schlüpft in dem Ein-Mann-Stück in neun verschiedene Rollen. Das Lachen bleibt einem dabei im
Halse stecken, wenn die Auswüchse des Nationalsozialismus arg aufs Korn genommen werden, ohne dabei belanglos zu werden.

Termin:  Freitag, 29. September 2017, 20:00 Uhr
Eintritt: 9,90 Euro / ermäßigt 7,90 Euro (Schüler, Studenten, Leipzig-Pass-Inhaber)
Kartenreservierungen: 0341 90960037 oder kontakt@budde-haus.de

Information zum Theaterstück: Judenbank

Es geht um eine schlichte Sitzgelegenheit im Städtchen Ottersdorf. Der Protagonist
Dominikus Schmeinta sitzt seit zwanzig Jahren auf „seiner“ Lieblingsbank, weil er
von hier die beste Aussicht hat. Doch der aufziehende Nationalsozialismus
verbietet es ihm plötzlich: „Nur für Juden“ steht eines Tages auf der Bank , und
Dominikus versteht die Welt nicht mehr.
Doch in Ottersdorf gibt es keinen einzigen Juden. Deshalb beschließt Dominikus,
selbst Jude zu werden, um sein Sitzgewohnheitsrecht zu behalten. Er schreibt an
den Führer und die Dinge nehmen ihren Lauf …
Autor: Reinhold Massag, 1995
Dauer: 110 min

Den leisesten und überzeugendsten Text zum Thema [Nationalsozialismus] hat
Reinhold Massag geschrieben: […] ein anrührendes, fein gearbeitetes
Einpersonenstück. (Süddeutsche Zeitung, 06.07.95)

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